Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserschaft,
das Börsenjahr hatte noch verheißungsvoll begonnen, die durch den Irankrieg ausgelösten deutlichen Kursrückgänge haben ein positives Auftaktquartal aber zunichte gemacht. Nahezu alle internationalen Indizes bewegten sich zum Quartalsende im negativen Terrain, zumeist zwischen knapp minus 3 und minus 7 Prozent.
Dem konnten sich auch unsere Kundenportfolios nicht entziehen, die sich im Gleichgang mit den Märkten, dargestellt durch ein 60/40 Benchmark-Portfolio (abzulesen in der Grafik auf Seite 1 unseres Newsletters), zum Quartalsende im Minus bewegten.
Mit dem Verkünden einer Waffenruhe und Friedensverhandlungen bleibt die große Eskalation am Persischen Golf aus. In unserer aktuellen Ausgabe zur Anlagepolitik II. Quartal 2026 gehen wir der Frage nach, warum der Preisdruck bei Öl und Gas und damit das Infaltionsrisiko dennoch bestehen bleibt. Und werden sich die börsennotierten Unternehmen weiterhin widerstandsfähig zeigen, wie vor etwa einem Jahr, als über die Auswirkungen der Zölle spekuliert wurde?
Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre und freue mich auf den Dialog mit Ihnen.
Herzlichst
Ihr Christoph Heinemann
